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13. Mai 2012

Pressemitteilung der Jungen Grünen Essen (JGE) zur Debatte um die Schließung von Stadtteilbibliotheken

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Jungen Grünen Essen lehnen die aktuell diskutierten Schließungen der Bibliotheksstandorte in Kray, Stoppenberg und Holsterhausen ab. Wir fordern stattdessen eine konzeptionelle Neuausrichtung der Stadtteilbibliotheken, um einen kontinuierlichen Leserstamm weiter ausbauen zu können sowie Engpässe beim Personal und beim Medienbestand zu vermeiden. 
  
Hierzu erklärt der Sprecher der JGE, Matthias Friedrich: „Es ist nicht zu fassen, warum diese Schließungen in benachteiligten Stadtteilen vorgenommen werden sollen. Wenn dies tatsächlich so kommen sollte, wird den Menschen vor Ort ein weiteres niedrigschwelliges Angebot zur Förderung der Medienkompetenz genommen.  Stadtteilbibliotheken werden dringend benötigt, um Bildungslücken zu schließen und Lesefreude zu fördern. Stadtteilbibliotheken sind jedoch nicht nur Bücherarchive. Sie sind auch Begegnungsstätte für Jung und Alt, Kommunikationszentrum vor Ort und ein wichtiger Standortfaktor, wenn es um die Belebung und soziale Arbeit in unseren Stadtteilquartieren geht." 
  
Als Konsequenz aus der aktuell geführten Debatte<s>,</s> haben die JGE auf ihrer Mitgliederversammlung am 08.05.2012 die Schließung der Stadtteilbibliotheken abgelehnt. Wir fordern Rat und Verwaltung auf, Lösungen zu finden, wie das vorhandene Angebot nicht aufgelöst, sondern weiterentwickelt bzw. noch attraktiver gemacht werden kann. In diesem Zusammenhang sollte zum Beispiel geprüft werden, ob es ähnlich wie bei den Verbundschulen sinnvoll sein kann, Bürgerämter und Bibliotheken zusammenzuführen und städteübergreifende Verbundbibliotheken zu schaffen. 

  
Mit freundlichen Grüßen 
  
Junge Grüne Essen 

23. März 2012

Junge Grüne Essen machen auf Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam!

Pressemitteilung:

 
Sehr geehrte Damen und Herren,

am Freitag, den 23.03.2012 ist Equal Pay Day. Dieser Tag ist dafür da, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass Frauen im Schnitt immer noch weniger verdienen als Männer. Die Jungen Grünen Essen (JGE) finden, dass dies ein unzumutbarer Zustand ist und werden deshalb in der Zeit von 17:30 bis 19:00 in der City (genauer Ort steht auf der Standgenehmigung. Den habe ich jetzt nicht mehr im Kopf) einen Infostand aufbauen, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, indem wir Kekse um 23% kürzen und Infomaterialien verteilen. Gerne laden wir Sie dazu ein, zu uns zu stoßen und sich ein Bild von der Aktion zu machen.

Rückfragen bitte an Matthias Friedrich (Sprecher, Junge Grüne Essen)

0176 /38081506
0201 / 7988148

20. September 2011

Pressemitteilung der Jungen Grünen Essen zum Stadtfestival Essen Original

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude haben die Jungen Grünen Essen die Berichterstattung zum Stadtfestival Essen Original wahrgenommen. Der Eine oder Andere aus unseren Reihen war selbst auf dem Stadtfest und konnte positives berichten. Wir möchten den Organisatoren unsere besten Glückwünsche für die gelungene Umsetzung des Stadtfestes ausrichten. Die Möglichkeit, dass die Stadt in der Lage ist, Großveranstaltungen auszurichten, nehmen wir vor allem aber auch deshalb positiv zur Kenntnis, weil wir nun davon ausgehen, dass die Planung des nächstjährigen Werdener Pfingst-Open Airs kein Problem mehr sein dürfte. “Die Begründung, dass es kein schlüssiges Sicherheitskonzept gäbe oder aber das Fest aus Kosten- oder Organisationsgründen nicht mehr ausgerichtet werden kann, wird unserer Meinung nach durch die Ausrichtung eines Stadtfestes viel größeren Ausmaßes hinfällig“ so ein Sprecher der Jungen Grünen, Matthias Friedrich.

 

Die Jungen Grünen wollen zu einer ihrer nächsten Sitzung Vertreter des Jugendamtes einladen, um den aktuellen Stand der Dinge zum Werdener Pfingst Open Air zu erfahren.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Junge Grüne Essen

 

 

19. September 2011

Persönliche Erklärung von Matthias Friedrich, Sprecher der Jungen Grünen Essen zu den Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlen

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

soeben habe ich den Berliner Grünen eine Glückwunsch-Mail geschickt. Die Berliner Grünen haben gezeigt, dass sich ein engangierter Wahlkampf am Ende auszahlt. Die Wahlergebnisse haben nach Baden-Württemberg nun auch wieder in Berlin gezeigt, dass die Grünen als echte Alternative zu den Platzhirschen CDU und SPD gesehen werden. Bei ihrem historischen Wahlergebnis in Berlin haben die Grünen dort nicht nur kräftig zugelegt und ein Rekordergebnis erreicht, sondern sind der CDU in Berlin auch prozentual ziemlich nahe gekommen.

 

Außerdem bin ich ziemlich erleichtert darüber, dass die Berliner die Politik der FDP abgestraft haben. Die Strategie der Bundes FDP, eine Politik der Prozenteheischerei zu betreiben war leicht zu durchschauen und mit einem Wahlergebnis deutlich unter fünf Prozent zurecht abgestraft worden.

 

Der Wahlerfolg der Piraten erinnert an die Gründerzeit der Altgrünen. Sie müssen nun,ähnlich wie die Grünen damals aus der Ein  Nischen Partei herauskommen und sich in allen Politikfeldern positionieren.

 

Ich gehe davon aus, dass es in Berlin auf eine rot-grüne Koalition hinauslaufen wird, weil die inhaltlichen Schnittmengen zwischen SPD und Grüne größer sind als bei einer großen Koalition.

 

Mit freundlichen Grüßen:

Matthias Friedrich

(Sprecher Junge Grüne Essen)

23. Juni 2011

Offener Brief: Appel an unsere BDK-Delegiert_innen

Liebe Delegiertinnen und Delegierte,

wir, die Jungen Grünen Essen, bitten euch, keinem Antrag zuzustimmen, der sich für die Zustimmung zum sog. Atomkonsens ausspricht.


Begründung:

- Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema Energiepolitik auseinandergesetzt. Es gibt Studien, die zeigen, dass ein Atomausstieg 2017 möglich ist, weshalb die Grüne Partei auch im März einen Beschluss gefasst hat, der bis zu diesem Jahr einen Ausstieg fordert.

- Der sog. Konsens der Bundesregierung geht vom Ausstieg im Jahr 2022 aus, eine Festschreibung in der Verfassung ist nicht vorgesehen, sodass in folgenden Legislaturperioden der Ausstieg weiter verzögert werden kann.

- Die Sicherheitsauflagen für Atomkraftwerke sind unzureichend.

- Das Gorleben schlecht als Endlager geeignet ist, ist schon längere Zeit bekannt. Es muss daher eine Endlagersuche ohne Gorleben geben.

- Ein derart langsamer Ausstieg aus der Atomenergie sorgt für Probleme bei dem Umstieg auf erneuerbare Energien. Wir brauchen für den Übergang keine quasi unregelbaren Atomkraftwerke, sondern schnell regelbare Gaskraftwerke, die anfangs mit Erdgas, später mit synthetischem Gas aus
Wind- oder Wasserkraft gespeist werden können.

Viele Grüße,
die Jungen Grüne Essen

26. April 2011

Junge Grüne Essen gedenken am 25. Jahrestag den Opfern von Tschernobyl

Am 26.04.2011 um 18.00 Uhr wird es zum 25-jährigen Gedenktag einen Trauermarsch geben um dem Opfern zu gedenken, die bei dem Super Gau ums Leben kamen.

 

Der Trauermarsch führt vom Willy-Brandplatz über den Kennedyplatz zum Essener Hauptnahnhof.

 

Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass es unverantwortlich ist, AKWs zu betreiben. Wir fordern die Abschaltung von Atomkraftwerken und sind für den Ausbau erneuerbarer Energien.

 

Kontakt: Evelina Muntendorf

17. April 2011

Junge Grüne Essen fordern RWE zum Umstieg auf erneuerbare Energien auf

Während die RWE-Aktionäre am 20.04. in der Grugahalle tagen, demonstrieren vor der Messe viele Bürgerinnen und Bürger für zukunftsgerichtete Energiekonzepte.

Die jungen grünen Essen unterstützen dieses Engagement und fordern die Aktionäre auf, ihre Stimmen für einen grünen Umbau von RWE zu nutzen und somit den Weg freizugeben für einen ökologischen Umbau der Stromerzeugung. Die jüngsten Vorfälle in Japan haben gezeigt, dass wir auch heute nicht in der Lage sind, die Atomkraft zu kontrollieren.

 

 Kontakt: Evelina Muntendorf

 

5. März 2011

100. Weltfrauentag – noch immer keine Geschlechtergerechtigkeit - "Sind Sie für Gleichberechtigung?“

 

Diese Frage würde fast jeder ohne zu zögern mit "Ja" beantworten. Leider sieht es Deutschland noch anders aus. Frauen sind noch immer in Führungspositionen unterrepräsentiert, arbeiten öfters in schlechter bezahlten Berufen und verdienen im Schnitt 23% weniger als Männer. Dafür arbeitet eine Frau durchschnittlich zwei Stunden täglich mehr im Haushalt. Die alten Rollenbilder sind noch präsent.


Zum Weltfrauentag, der sich am 8. März zum hundertsten Mal jährt, gehen die Jungen Grünen Essen auf die Straße! Am Burgplatz können Frauen ab 16:00 schon mal im Chefinnenbüro Probesitzen und ihre Wünsche und Ideen für die Zukunft veröffentlichen. Mit Keksen, welche knapp einen viertel angeschnitten werden, wird die Gehaltlücke zwischen den Geschlechtern symbolisch dargestellt. Die Jungen Grünen Essen freuen sich auf interessante und kontroverse Gespräche mit Essener Bürgerinnen und Bürgern: „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Frauen in unserer Gesellschaft immer noch nicht gleichberechtigt sind. Nach wie vor sind beispielsweise nur 3,2 Prozent der Vorstandssitze der größten 200 Unternehmen Deutschlands mit Frauen besetzt. Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der es nicht auf das Geschlecht ankommt, sondern auf das Individuum und seine Wünsche und Ansichten.“, erläutert Timeela Manandhar, Vorstandssprecherin der Jungen Grünen Essen.


Auch in der Stadtpolitik zeigen sich Missstände. Unter 30 % der Essener Ratsmitgliederinnen und Ratsmitglieder sind weiblich, sämtliche Bürgermeister und der Oberbürgermeister sind männlich, weibliche Dezernentinnen rar. Ähnlich schlecht sieht es auch in Partei- und Fraktionsvorständen aus. Damit ist Essen im bundesweiten Vergleich der Großstädte im letzten Viertel. „Da gibt es einiges nachzuholen!“, klagt Timeela Manandhar an.


Weltweit sind die Missstände gravierend: Frauen leisten 70% der unbezahlten Arbeit, erhalten 10% der Einkommen und besitzen nur 1% des globalen Vermögens. Dabei ist mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung weiblich!

 

 

Kontakt: Timeela Manandhar

19. Januar 2011

Mobilität-Werk-Stadt in Essen schafft neue Ideen für Verkehrspolitik

 

Die Jungen Grünen Essen haben am 15.01.2011 die Mobilität~Werk~Stadt im Burggymnasium Essen besucht, zu der unter anderem der Veranstalter „Runder UmweltTisch Essen“, einlud.

Dazu erklären die Jungen Grünen Essen (JGE)

 

 „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Nun ist die Politik gefragt, dieses rege Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen, um zukunftsfähige und von der mündigen Bevölkerung akzeptierte Konzepte zur Mobilität von morgen ohne sechsspurige Autobahnneubauten umzusetzen“, erklärt Kerstin Petry, Vorstandsmitglied der JGE. „Gerade die Tatsache, dass die Veranstaltung von Bürgerinitiativen organisiert wurde zeigt, dass Verkehrspolitik auch im Einklang mit der Bevölkerung umzusetzen ist. Dies begrüßen wir aufs äußerste!“

 

Die JGE fordern die lokale Politik auf, ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept zu entwickeln und fordern entsprechend der erarbeiteten Glanzlichter der Mobilität~Werk~Stadt den Ausbau des ÖPNVs, mehr Fahrradwege und die Unterstützung von kreativen Ideen wie dem Carsharing und mehr Elektro-Mobility.

 

Nachfragen richten Sie bitte an Felix Deist,   gruene (at) felixdeist (Punkt) de

 

27. Dezember 2010

Jahresrückblick: Rot-Grüne Landesregierung mit großen Erfolgen in 2010

Zum Abschluss eines erfolgreichen rot-grünen Regierungsjahres in NRW hat die Landesregierung einige wichtige und für Jugendliche wegweisende Entscheidungen im Landtag NRW durchsetzen können, über die sich Jusos Essen und Junge Grünen Essen (JGE) freuen.

 

 

Zum einen ist die Novelle des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) einstimmig vom Landtag abgelehnt worden. Mängel und Schwachpunkte, die den Jugendschutz an einigen Stellen sogar geschwächt hätten anstatt ihn wie geplant zu verbessern, konnten nicht zuletzt dank der guten Arbeit vieler Jusos und Jungen Grünen aus ganz NRW verhindert werden. „Damit konnten wir unser ursprüngliches Ziel trotz kontroverser Verhandlungen durchsetzen“, sind sich beide Vorstände einig. Der Essener Juso-Vorstand stellt dazu nichtsdestotrotz fest: „Auch wenn die Ablehnung der Novelle ein Erfolg der demokratischen Kultur in NRW ist, kommt es nun darauf an, eine ausgewogene und sinnvolle Lösung für den Jugendschutz im Internet zu finden.“

 

Glücklich sind Essener Jusos und Junge Grüne auch über die Abschaffung der Kopfnoten, die ebenfalls in diesen Tagen vom Landtag beschlossen wurde. Das Arbeits- und Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern lässt sich nicht in nackten Zahlen ausdrücken. Besonders zu begrüßen ist die Wiedereinführung der Drittelparität in den Schulkonferenzen, die den Schulen in NRW ein Stück Demokratie zurückgibt und die Partizipationsmöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern deutlich verbessert. „Junge Menschen müssen von Beginn an ernst genommen werden. Sie müssen demokratische Arbeitsweisen nicht nur lernen, sondern leben“, betont Timeela Manandhar, Vorstandssprecherin der JGE. „Die unsinnigen Entscheidungen der ehemaligen Landesregierung aus CDU und FDP sind damit endlich vom Tisch“, sind sich Juso-Vorsitzende Sophia Krause und Felix Deist, Vorstandssprecher der JGE, einig.

 

„Damit hat die SPD mit den Grünen zusammen erste wichtige jugend- und schulpolitische Akzente aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Wir blicken hoffnungsvoll auf die nächsten Monate und erwarten weitere wichtige Entscheidungen wie die zeitnahe Abschaffung der Studiengebühren einhergehend mit einer soliden Finanzierungsalternative für die Hochschulen “, fasst Sophia Krause, Vorsitzende der Jusos Essen, abschließend zusammen.