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jungGRÜN macht den Unterschied
jungGRÜNE Positionen als Empfehlung für die GRÜNE Ratsfraktion und für das Kommunalwahlprogramm 2009
In Anlehnung an das Leitlinienpapier des GRÜNEN Kreisvorstands, angenommen durch die Mitgliederversammlung des GRÜNEN Kreisverbands in Essen, haben die Jungen Grünen Essen das vorliegende Positionspapier entwickelt, in dem sich die wichtigsten jungGrünen Positionen und Themen für die Kommunalwahl 2009 wieder finden. Dabei setzen wir auf konkrete Änderungsmöglichkeiten. Das Positionspapier wurde am 19. Oktober einstimmig von der Mitgliederversammlung der Jungen Grünen Essen verabschiedet, mit dem Ziel, sich im Kommunalwahlprogramm der GRÜNEN Partei und in den Forderungen der GRÜNEN Ratsfraktion wieder zu finden. Wie die GRÜNE Partei, sprechen sich auch die Jungen Grünen Essen dafür aus, im Kommunalwahlkampf nicht für mögliche Koalitionen, sondern für GRÜNE Ideen, Projekte und Inhalte zu werben.
Junge Grüne stehen für Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
Junge Grünen setzen auf einen effizienten und kostenschonenden Einsatz von Energie. An belebten Straßen und Plätzen, beispielsweise der Limbecker Straße, wo die Leuchtreklamen und Schaufenster der Geschäfte die Straße erleuchten, sollen Laternen mit lichtabhängigen Sensoren ausgestattet werden, um nachts Energie und Kosten zu sparen. Außerdem denken Junge Grüne, dass beim Einsatz von Leuchtmitteln generell darauf geachtet werden muss, dass sie modern, effizient und energiesparend sind. Wir fordern, dass Mitarbeiter der Stadtverwaltung und städtischer Unternehmen zum Stromsparen am Arbeitsplatz verpflichtet werden. Es soll geprüft werden, wie weit der Stromverbrauch gesenkt werden kann, wenn sämtliche Mitarbeiter neben dem Computer auch den Monitor und andere technischen Geräte, wie z.B. Kopierer, außerhalb der Dienstzeit nicht im Standbymodus laufen lassen, sondern komplett ausschalten. Die Anschaffung von abschaltbaren Steckdosenleisten möchten wir nicht nur für den Hausgebrauch, sondern auch für die Verwaltung empfehlen. Die Anschaffung zahlt sich aus.
Junge Grüne setzen auf einen langfristigen kommunalen Ausbau regenerativer Energien, z.B. durch Photovoiltaikanlagen oder kleinen modernen Windkraftanlagen auf städtischen Flächen und Gebäuden.
Im U-Bahnhof Altenessen Mitte werden durch ein Spiegelleitsystem rund 30% an Energie eingespart. Diese Technik ist zukunftsweisend und soll langfristig bei der Umgestaltung von U-Bahnhöfen angewendet werden. Beleuchtete Schilder, wie in Borbeck und im Universitätsviertel, sollen langfristig durch Metallschilder ausgewechselt werden, um Kosten zu sparen und unnötige Energieverschwendung zu stoppen. Junge Grüne fordern weiter, dass in sämtlichen städtischen Gebäuden und Unternehmen zukunftsweisende Leuchtmittel, wie Energiesparlampen Anwendung finden. Als Beispiel dafür möchten wir namentlich die Philharmonie erwähnen, in der trotz des kostenintensiven Umbaus immer noch normale Glühbirnen, die zum einen hohe Kosten hervorrufen und zum anderen ineffizient sind, eingesetzt werden.
Junge Grüne stehen für einen modernen ÖPNV: Individuelle Fahrgastinformationen, integriert in die Software der Fahrscheinautomaten an den Haltestellen sollen in Zukunft die Reisenden über Abfahrmöglichkeiten und Verspätungen informieren. Im Vergleich zu anderen großen Metropolen und Ballungsräumen, wie Köln, Berlin oder Hamburg ist das Nachtnetz, stark optimierbar. Es muss ausgebaut werden und bedarf einer Anpassung der Taktzeiten, speziell am Wochenende, zu Zeiten, wo viele junge Leute unterwegs sind. Auch der Ausbau des Taxibusnetzes und dessen verstärkte Bekanntmachung in der Bevölkerung ist ein Anliegen Junger Grüner. Weiter soll beim Kauf neuer Busse darauf geachtet werden, dass sie einen zukunftsweisenden Hybridantrieb besitzen.
Recycling und Renaturierung sind wichtige Anliegen der Jungen Grünen Essen. Die Renaturierung von Flüssen und Flusszuläufen im Stadtgebiet muss konsequent fortgesetzt werden. Die Abfallverwertung bedarf Optimierungen: Der Anteil des Mülls, der in Essen recycelt wird, soll nach junggrüner Auffassung im Vergleich zu dem, der verbrannt wird, deutlich gesteigert werden.
Junge Grüne stehen für Gerechtigkeit
Private Kulturschaffende und die Kleinkultur in allen Stadtteilen bedürfen auch nach 2010 einer besonderen Förderung. Die Spielpläne von Theater und der Philharmonie müssen durch Programmpunkte ergänzt werden, die auch für die breite Masse der Jugendlichen interessant ist, beispielsweise durch Pop- und Rockkonzerte. Außerdem sollen mehr Angebote für junge Kulturschaffende bei der TuP entstehen und die bestehenden ausgebaut werden, um junge Menschen mit den vielfältigen Angeboten vertraut zu machen.
Kinder müssen nach junggrüner Auffassung bereits ab der ersten Klasse eine musikalisch-künstlerische Grundausbildung durch geschultes Lehrpersonal erfahren, um ein besseres Rhytmusgefühl, Koordination, Konzentration und Interesse am musisch-künstlerischen zu erlangen. Im Sportunterricht soll daher verstärkt auch Tanz Anwendung finden. Standard-Musikinstrumente, wie Xylophon, Blockflöte und Gitarre sollen generell in ausreichender Stückzahl für Grundschulen angeschafft werden.
Ein Ausbau der Deutschkurse und der muttersprachlichen Angebote an allen öffentlichen Lehrzentren, für Schüler mit Migrationshintergrund und deren Eltern, soll die Integration fördern. Mehrsprachiges Informationsmaterial zu angebotenen Kursen (deutsch + jeweilige Muttersprache) muss erstellt und über die Kinder in den Schulen für ihre Eltern, Familienangehörige und Bekannte verteilt werden. Die Förderung von multikulturellen Begegnungsstätten, etwa mit multikulturellen Kulturangeboten und Veranstaltungen in Schulen, die den Austausch über Religionen, Kultur, Sprache und Länder fördern, sind eine zentrale junggrüne Forderung.
Weiter müssen Angebote für freiwillige soziale und ökologische Jahre in städtischen Einrichtungen und mehr Schülerpraktika im öffentlich-sozialen Bereich angeboten werden.
Junge Grüne denken, dass die Toiletten im öffentlichen Raum grundsätzlich kostenlos zugänglich sein müssen, insbesondere im Bereich des Hauptbahnhofs und der U-Bahnhöfe.
Junge Grüne stehen für Essens Zukunft
Junge Grüne fordern den Erhalt und den Ausbau der Essener Jugendeinrichtungen. Ein neues modernes großes Jugendzentrum in der Innenstadt, sowie mehrere kleinere Jugendbegegnungsstätten in den Stadtteilen, insbesondere im Essener Norden, sollen Anlaufstellen und Treffpunkte für junge Menschen werden.
Jeder Jugendliche soll zum Schulabschluss geführt werden. Dazu bedarf es kostengünstiger Nachhilfeangebote, die für sozial Benachteiligte kostenlose sind.
Mehr Kindertagesplätze und eine künstlerisch-musikalisch-sprachliche Förderung in den Kindergärten, sollen die frühkindliche Bildung stärken. Dabei dürfen die handwerkliche Förderung, das Basteln, das Vortragen von Gedichte und eine gezielte pädagogische Förderung nicht zu kurz kommen. Kitas brauchen mehr Musikinstrumente, damit Kinder an diese herangeführt werden können.
Junge Grüne fordern mehr Mitwirkungsmöglichkeiten junger Leute im kommunalen Handlungsraum. Deswegen setzen wir uns für die Einrichtung eines Jugendparlamentes, wie es bereits in anderen Ruhrgebietsstädten erfolgreich umgesetzt wird, ein. Ein Jugendparlament alleine auf gesamtstädtischer Ebene reicht aber nicht aus. Jugendliche verbringen die meiste Zeit in ihren Bezirken. Dort wollen sie etwas bewegen und ihre Ideen umsetzen. Daher sind wir für Jugendparlamente auf Bezirksebene, die sich monatlich treffen. Zudem sollen sich alle Mitglieder der Bezirksjugendparlamente quartalsweise zum Stadtjugendparlament treffen.
Wir fordern mehr ausgewiesene Hundewiesen in Essen. Die Wiesen im Stadtgebiet sind zum Verweilen da. Deswegen fordern Junge Grüne, dass im direkten Umfeld von großen öffentlichen Wiesenflächen Hundewiesen eingerichtet und Ausgabestellen für Hundekottüten aufgestellt werden. Wir fordern, dass Hundebesitzer, die im Umfeld von Hundewiesen und der Ausgabestellen ihren Hund wild koten lassen, mit einem erhöhten Bußgeld rechnen müssen.
Junge Grüne stehen für Regionale Vernetzung
Wir fordern, dass die Abstimmung der städteübergreifenden ÖPNV-Verbindungen optimiert wird. So sollen an den Stadtgrenzen, wenn möglich, Verspätungen anderer Linien abgewartet werden. Außerdem setzen Junge Grüne auf einen Ausbau des ruhrgebietsübergreifenden Radfahrnetzes.
jungGRÜN macht den Unterschied - auch in Essen:
Für die Umwelt, für die Menschen, für die Zukunft!
Für Rückfragen steht Pascal Hesse, Vorstandssprecher der Jungen Grünen Essen zur Verfügung.
(FH)
Junge Grüne lehnen Neubau des Rathaus-Eingangs ab
Im Rahmen des Umbaus der Rathaus Galerie, dem ehemaligen City Center, plant die Stadtverwaltung 500.000 Euro für den Neubau des Rathaus-Eingangs zu "inves-tieren?. Diese "Investition? lehnen die Jungen Grünen mit Nachdruck Ab.
?Es kann nicht sein, dass die Bausubstanz der Essener Jugendhäuser immer mehr verkommt und man sich in der Stadtverwaltung Gedanken über einen neuen pompö-sen Glas-Eingang fürs Rathaus macht. Bei der aktuellen finanziellen Lage der Stadt ist es unverständlich, warum 500.000 Euro quasi von heute auf morgen für einen solchen Umbau zur Verfügung gestellt werden sollen, wo es doch an anderen E-cken, besonders im Kinder- und Jugendbereich an allen Ecken fehlt?, kritisiert Pascal Hesse, Vorstandssprecher der Jungen Grünen Essen.
Die bisherigen Eingänge erfüllen seit Jahren ihren Zweck, wenn auch nicht zur volls-ten Zufriedenheit aller. "Anstatt eine halbe Millionen Euro für einen Neubau zu ver-schwenden, würden wir die Entscheidung, den zweiten Haupteingang in Richtung Rathaus Galerie, kostengünstig, sicher und behindertengerecht umzubauen, begrü-ßen. Für Schnickschnack und eine repräsentative Glasfassade fehlt in unseren Au-gen das nötige Kleingeld - Recycling ist angesagt?, erklärt Pascal Hesse weiter. (HePas)
Regierung Rüttgers im Urteil der Leser, WAMS
WELT AM SONNTAG: Leserbrief zum Thema: "Beginnt jetzt der große Stillstand? Eine Halbzeitbilanz der Regierung Rüttgers" vom 11. November und "Das Volk zieht Bilanz auf der Straße" vom 18. November
Zur Kasse gebeten
von Pascal Hesse
Als Student, der von Rüttgers und seinem Vize Pinkwart zur Kasse gebeten wird, halte ich von der Arbeit der Koalition nicht viel. Versprechungen wurden gemacht und nicht gehalten: Studiengebühren, die den Studenten zugute kommen sollen. Außerdem schreckt das Studium heute besonders junge Menschen aus armen oder sozial belasten Elternhäusern ab.
Wenn man auf den Skandal um Ministerin Müller-Piepenkötter im Siegburger Gefängnis zurückschaut, dann fragt man sich schon mal, warum diese Frau immer noch Ministerin ist.
Und dann noch die Sache mit Frau Sommer. Ich habe sie schon mehrmals bei Debatten und auch auf Veranstaltungen erlebt, und jedes Mal scheint es mir so, als hätte sie weniger Ahnung von dem, was sie da verhackstückelt. Da schafft die gute Frau doch die 13. Klasse ab, führt die offene Ganztagsschule ein und merkt dann: Die Mittagessen sind zu teuer, führen wir doch einfach mal Samstagsunterricht ein und verlagern einen oder zwei Nachmittage da drauf und schon stimmt die Kasse wieder. Diese Herumdoktorei am Schulsystem ist unzumutbar.













