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Beschluss der MV vom 27.09.2011
Beschluss:
Treffen der Jungen Grünen Essen mit mindestens drei Mitgliedern, welche dienstags um 19 Uhr im KV-Büro der Essener Grünen (Kopstadtplatz 13) stattfinden, sind als Mitgliederversammlungen anzusehen. Weitere Mitgliederversammlungen können durch den Vorstand oder auf Antrag einer Mitgliederversammlung angekündigt werden (mit einer Frist von 3 Tagen). Die Satzung im Punkt 6.2
(Die Mitgliederversammlung tagt mindestens monatlich. Satzungsänderungen, Wahlen und Ausschlüsse sind auf jeder ordentlichen MV möglich und müssen als Tagesordnungspunkte 7 Tage im Voraus angekündigt sein).
bleibt von diesem Beschluss unberührt. Für Wahlen, Ausschlüsse oder Satzungsänderungsanträge gelten somit die in der Satzung festgelegten Fristenregelung.
Beschlussfassung zum Messe-Ausbau - Gruga
Die Jungen Grünen Essen begrüßen die Entscheidung, dass für den Messeumbau die Fläche des Grugaparks nicht weiter beschnitten wird. Allerdings halten wir es für ein Unding, dass wir alle Jahre wieder gebetsmühlenartig um den Erhalt der Grugafläche streiten müssen. Offensichtlich sehen die
Stadtoberen und Investoren den Grugapark als attraktives Bauland. Doch der Grugapark ist so viel mehr. Er ist Treffpunkt, Erholungsraum und ein Aushängeschild unserer Stadt. Deshalb fordern wir alle im Rat der Stadt vertretenden Parteien auf einen Konsens zu erarbeiten, in dem sich die Parteien verpflichten, weder jetzt noch in Zukunft Entscheidungen zu treffen, die die Fläche der Gruga zugunsten von Bauprojekten weiter beschneiden. Somit könnten die Parteien glaubhaft machen, dass die Gruga nun wirklich sakrosant ist und wir uns fortan diese Diskussion nicht mehr zu stellen brauchen.
Beschlussfassung zur Mitgliederversammlung von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Kreisverband Essen am 21.09.2011
Der Essener Kreisverband von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN möge bitte folgende Erklärung beschließen:
Wir, die Essener Grünen stehen zu einem starken, geeinten, stabilen und handlungsfähigen Europa. Nach der wirtschaftlichen Einigung, sowie der Einführung einer gemeinsamen Währung, muss jetzt eine politische Weiterentwicklung der Europäischen Union erfolgen!
Deutschlands Platz ist innerhalb einer starken Europäischen Union, die auf lange Sicht die Interessensvertretung der Europäer gegenüber den neuen und alten Wirtschaftsmächten, sowie den aufstrebenden Schwellenländern in einer immer näher zusammenrückenden Welt, sein wird. Der Ausschluss einzelner Staaten, ein Europa der zwei Geschwindigkeiten oder eine unterschiedliche Außenpolitik der europäischen Staaten wirken hier kontraproduktiv. Europa kann nur durch Geschlossenheit und Einigkeit stark sein!
Mit großer Sorge betrachten wir die Visionslosigkeit der deutschen Bundesregierung zur Europapolitik. Den finanzschwachen Staaten damit zu drohen, sie in die Insolvenz gehen zu lassen, lehnen wir ab! Außerdem verurteilen wir die oberlehrerhafte Rhetorik einzelner Vertreter der Bundesregierung zur Haushaltsführung der europäischen Staaten. Statt mit Gespött, Drohungen und Verurteilungen den Unfrieden innerhalb der Europäischen Union noch weiter anzuheizen, fordern wir, dass die Regierung in Kooperation mit den notleidenden Staaten Strategien entwickelt, wie diese gestärkt aus der Krise herauskommen können.
Beschlussfassung vom 20.09.2011 zur Nachrüstung der Trinkwasserklärwerke in Essen
Die Jungen Grünen Essen begrüßen, dass der Ruhrverband die Klärwerke an der Ruhr und somit auch in Essen in Folge des „perflourierte Tenside“ (PFT)-Skandals nachrüsten wird. Jedoch halten wir es für unabdingbar, dass weiter nach den Ursachen der Vergiftung des Ruhrwassers gesucht werden muss.
Solche kriminellen Machenschaften müssen konsequent verfolgt werden. Die Verursacher der Praktiken gehören unserer Meinung nach zur Rechenschaft gezogen. Wir fordern deshalb, dass Industrien an der Ruhr noch stärker überwacht werden und, falls sie der Wasserverunreinigung überführt werden, die Kosten für die Nachrüstung der Klärwerke zu tragen haben. Schäden, die durch die Machenschaften von skrupellosen Firmen und Unternehmern entstehen, müssen durch diese beglichen werden.
Pressemitteilung der Jungen Grünen Essen zum Stadtfestival Essen Original
Beschluss der MV vom 20.09.2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Freude haben die Jungen Grünen Essen die Berichterstattung zum Stadtfestival Essen Original wahrgenommen. Der Eine oder Andere aus unseren Reihen war selbst auf dem Stadtfest und konnte positives berichten. Wir möchten den Organisatoren unsere besten Glückwünsche für die gelungene Umsetzung des Stadtfestes ausrichten. Die Möglichkeit, dass die Stadt in der Lage ist, Großveranstaltungen auszurichten, nehmen wir vor allem aber auch deshalb positiv zur Kenntnis, weil wir nun davon ausgehen, dass die Planung des nächstjährigen Werdener Pfingst-Open Airs kein Problem mehr sein dürfte. “Die Begründung, dass es kein schlüssiges Sicherheitskonzept gäbe oder aber das Fest aus Kosten- oder Organisationsgründen nicht mehr ausgerichtet werden kann, wird unserer Meinung nach durch die Ausrichtung eines Stadtfestes viel größeren Ausmaßes hinfällig“ so ein Sprecher der Jungen Grünen, Matthias Friedrich.
Die Jungen Grünen wollen zu einer ihrer nächsten Sitzung Vertreter des Jugendamtes einladen, um den aktuellen Stand der Dinge zum Werdener Pfingst Open Air zu erfahren.
Mit freundlichen Grüßen,
Junge Grüne Essen
Ein demokratisches Parlament ist Papst-frei
Am 22. September 2011 reist Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.] in Form eines Staatsbesuches nach Berlin, um vor dem Deutschen Bundestag zu sprechen. Die JUNGEN GRÜNEN ESSEN kritisieren die Initiative Norbert Lammerts, Ratzinger als Gastredner vor das deutsche Parlament zu laden.
Missionierung nicht als Staatsbesuch verkaufen
Ratzinger tritt den Staatsbesuch nicht als letzter absoluter Monarch Europas an, sondern als Oberhaupt der katholischen Kirche. Dies scheint uns anhand des Vergleichs zwischen den 993 Einwohner_innen des Vatikans und den 1,2 Milliarden Mitgliedern der katholischen Kirche offensichtlich. Ratzingers Besuch ist missionarischer Natur. So führt auch die Deutsche Bischofskonferenz den Besuch als „Apostolische Reise“1.
Der Heilige Stuhl bat die Politik bereits im Vorfeld, Ratzinger mit „Eure Heiligkeit“ anzusprechen2. Da sich Politiker_innen hinsichtlich Weltanschauungen neutral verhalten sollen, halten wir dies für anmaßend.
Bevorzugung von ausgewählten Religionen stoppen
Wir halten es für einen unumstößlichen Bestandteil der Definition eines säkularen Staates, dass sich das Parlament Weltanschauungen gegenüber neutral verhält. Demnach lehnen wir Norbert Lammerts Vorstoß ab.
Ratzinger wird eine einmalige Chance gegeben, das von allen Bürger_innen Deutschlands – von denen nur 30% dem katholischen Glauben angehören – gewählte Parlament für religiöse Zwecke zu missbrauchen. Des Weiteren wird der Besuch Ratzingers als offizieller Staatsbesuch durch Steuern finanziert. Wir halten eine solche Bevorzugung einer Religion für nicht mit dem Grundgesetz konform, da er die negative Religionsfreiheit verletzt. Die Abgeordneten des Bundestags repräsentieren die Bevölkerung. Diese werden so zur Teilhabe an der Mission einer Weltanschauung genötigt.
Ratzinger ist auch nur ein Bürger
Wir sprechen uns für die Meinungs- und Religionsfreiheit sowie die politische Gleichberechtigung aller Weltanschauungsgemeinschaften aus. Es steht Ratzinger demnach völlig frei, sein Weltbild auch in Deutschland zu verbreiten. Hierfür stehen ihm die gleichen Versammlungsfreiheiten zur Verfügung wie jeder_m anderen Bundesbürger_in auch.
Aktionsbündnis unterstützen
Wir schließen uns der Resolution des Bündnisses „Der Papst kommt!“ an. Der Bundesverband der GRÜNEN JUGEND ist bereits Teil dieses Bündnisses, welches die Sexual- und Geschlechterpolitik, insbesondere die Diskriminierung von Homosexuellen, Trans* und Frauen sowie das Kondomverbot des Vatikans kritisiert und aus diesem Grund zum Protest gegen die Parlamentsvisite Ratzingers aufruft.
Ratzingers Predigten sind menschenverachtend
Dass Ratzinger Kondome „nicht als wirkliche und moralische Lösung an[sieht]“ und den Einsatz lediglich für bestimmte Gruppen wie männliche Prostituierte erlaubt3, halten wir für unverantwortlich. Durch seine Haltung agiert Ratzinger hinsichtlich der Eindämmung der HIV/AIDS-Epidemie außerordentlich kontraproduktiv. Es kann ihm des Weiteren eine Mitschuld an der Stigmatisierung von Homosexuellen gegeben werden, die immerhin etwa ein Zehntel der Menschheit ausmachen. Die von Ratzinger gewählten Bezeichnungen „Anomalie“, „böse“ und „schwere Verirrung“4 sind mit unserem Weltbild in keiner Weise vereinbar. Der hiervon ausgehende Menschenhass verletzt unsere Mitmenschen zutiefst. Auch bekämpfen diese Beleidigungen aktiv unser Idealbild einer inkludierenden Gesellschaft.
Rede boykottieren!
Wir begrüßen den angekündigten Boykott Christian Ströbeles und der „Laizisten in der SPD“ und fordern, dass sich weitere Abgeordnete aller Parteien, die sich dem demokratischen Prinzip der Trennung von Kirche und Staat verpflichtet fühlen, diesem Beispiel anschließen.
Persönliche Erklärung von Matthias Friedrich, Sprecher der Jungen Grünen Essen zu den Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlen
Sehr geehrte Damen und Herren,
soeben habe ich den Berliner Grünen eine Glückwunsch-Mail geschickt. Die Berliner Grünen haben gezeigt, dass sich ein engangierter Wahlkampf am Ende auszahlt. Die Wahlergebnisse haben nach Baden-Württemberg nun auch wieder in Berlin gezeigt, dass die Grünen als echte Alternative zu den Platzhirschen CDU und SPD gesehen werden. Bei ihrem historischen Wahlergebnis in Berlin haben die Grünen dort nicht nur kräftig zugelegt und ein Rekordergebnis erreicht, sondern sind der CDU in Berlin auch prozentual ziemlich nahe gekommen.
Außerdem bin ich ziemlich erleichtert darüber, dass die Berliner die Politik der FDP abgestraft haben. Die Strategie der Bundes FDP, eine Politik der Prozenteheischerei zu betreiben war leicht zu durchschauen und mit einem Wahlergebnis deutlich unter fünf Prozent zurecht abgestraft worden.
Der Wahlerfolg der Piraten erinnert an die Gründerzeit der Altgrünen. Sie müssen nun,ähnlich wie die Grünen damals aus der Ein Nischen Partei herauskommen und sich in allen Politikfeldern positionieren.
Ich gehe davon aus, dass es in Berlin auf eine rot-grüne Koalition hinauslaufen wird, weil die inhaltlichen Schnittmengen zwischen SPD und Grüne größer sind als bei einer großen Koalition.
Mit freundlichen Grüßen:
Matthias Friedrich
(Sprecher Junge Grüne Essen)
Junge Grüne Essen wählen einen neuen Vorstandssprecher!
Auf der heutigen Sitzung wurde Matthias Friedrich einstimmig zum zweiten Vorstandssprecher neben Manuela Hirt gewählt.
Wir gratulieren Matthias herzlich und wünschen ihm viel Erfolg und viel Freude im neuen Amt!
Offener Brief: Appel an unsere BDK-Delegiert_innen
Liebe Delegiertinnen und Delegierte,
wir, die Jungen Grünen Essen, bitten euch, keinem Antrag zuzustimmen, der sich für die Zustimmung zum sog. Atomkonsens ausspricht.
Begründung:
- Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema Energiepolitik auseinandergesetzt. Es gibt Studien, die zeigen, dass ein Atomausstieg 2017 möglich ist, weshalb die Grüne Partei auch im März einen Beschluss gefasst hat, der bis zu diesem Jahr einen Ausstieg fordert.
- Der sog. Konsens der Bundesregierung geht vom Ausstieg im Jahr 2022 aus, eine Festschreibung in der Verfassung ist nicht vorgesehen, sodass in folgenden Legislaturperioden der Ausstieg weiter verzögert werden kann.
- Die Sicherheitsauflagen für Atomkraftwerke sind unzureichend.
- Das Gorleben schlecht als Endlager geeignet ist, ist schon längere Zeit bekannt. Es muss daher eine Endlagersuche ohne Gorleben geben.
- Ein derart langsamer Ausstieg aus der Atomenergie sorgt für Probleme bei dem Umstieg auf erneuerbare Energien. Wir brauchen für den Übergang keine quasi unregelbaren Atomkraftwerke, sondern schnell regelbare Gaskraftwerke, die anfangs mit Erdgas, später mit synthetischem Gas aus
Wind- oder Wasserkraft gespeist werden können.
Viele Grüße,
die Jungen Grüne Essen
Gegendemo zur NPD-Mahnwache am Alleecenter
Die Jungen Grünen Essen haben sich heute an einer Gegendemo zur NPD-Mahnwache am Alleecenter unter dem Motto "Deutschland muss leben! Volksherrschaft errichten!" beteiligt.
Junge Grüne Essen gedenken am 25. Jahrestag den Opfern von Tschernobyl
Am 26.04.2011 um 18.00 Uhr wird es zum 25-jährigen Gedenktag einen Trauermarsch geben um dem Opfern zu gedenken, die bei dem Super Gau ums Leben kamen.
Der Trauermarsch führt vom Willy-Brandplatz über den Kennedyplatz zum Essener Hauptnahnhof.
Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass es unverantwortlich ist, AKWs zu betreiben. Wir fordern die Abschaltung von Atomkraftwerken und sind für den Ausbau erneuerbarer Energien.
Kontakt: Evelina Muntendorf
Tschernobyl-Gedenktag

Hallo liebeR BesucherIn,
anlässlich des 25.Jahrestages findet in Essen ein Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer von Tschernobyl statt. Wir bitten wenn möglich um schwarze Kleidung.
Treffpunkt ist um 18.00 Uhr am Willy-Brandt Platz.
Es wäre schön, wenn ihr möglichst viele Menschen einladen könntet, um zusammen an diesen traurigen Tag zu erinnern.
Eure Jungen Grünen Essen
P.S.: Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr eure FreundInnen auch über folgendes
Ereignis einladen.
Junge Grüne Essen fordern RWE zum Umstieg auf erneuerbare Energien auf
Während die RWE-Aktionäre am 20.04. in der Grugahalle tagen, demonstrieren vor der Messe viele Bürgerinnen und Bürger für zukunftsgerichtete Energiekonzepte.
Die jungen grünen Essen unterstützen dieses Engagement und fordern die Aktionäre auf, ihre Stimmen für einen grünen Umbau von RWE zu nutzen und somit den Weg freizugeben für einen ökologischen Umbau der Stromerzeugung. Die jüngsten Vorfälle in Japan haben gezeigt, dass wir auch heute nicht in der Lage sind, die Atomkraft zu kontrollieren.
Kontakt: Evelina Muntendorf
Brandaktuell: JGE haben einen neuen Vorstand!
Auf der heutigen JHV wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Er besteht nun aus einer weiblichen Doppelspitze: Evelina Muntendorf und Manuela Hirt sind unsere neuen Sprecherinnen. Felix Hoffmann ist weiterhin Schatzmeister und ich (Kerstin Petry) wurde zur politischen Geschäftsführerin gewählt. Unterstützt werden wir von unseren Beisitzern Benedikt Wildenhain, Matthias Friedrich und Timeela Manandhar.
Wir werden uns bemühen, euch ein guter Vorstand zu sein und freuen uns auf ein erfolgreiches, grünes Jahr! =)
Junge Grüne Essen nehmen am Planspiel Kommunalpolitik teil.

Einen ausführlichen Bericht zum Planspiel, welches heute im Rathaus in Zusammenarbeit mit der Lokalpolitik stattfand, findet ihr unter
http://www.fes.de/forumjugend/html/documents/Doku%20Planspiel%20Kommunalpolitik%20Essen%202011.pdf
Timeela über Westerwelles Rücktritt im Radio Essen! TEIL 2!!!
Timeela über Westerwelles Rücktritt im Radio Essen! TEIL 1!!!
Anti-AKW-Demo in Köln
Aktion der JGE in der Essener Innenstadt zum WFT!
Timeela war zu Besuch beim Radio Essen zum WFT!
100. Weltfrauentag – noch immer keine Geschlechtergerechtigkeit - "Sind Sie für Gleichberechtigung?“
Diese Frage würde fast jeder ohne zu zögern mit "Ja" beantworten. Leider sieht es Deutschland noch anders aus. Frauen sind noch immer in Führungspositionen unterrepräsentiert, arbeiten öfters in schlechter bezahlten Berufen und verdienen im Schnitt 23% weniger als Männer. Dafür arbeitet eine Frau durchschnittlich zwei Stunden täglich mehr im Haushalt. Die alten Rollenbilder sind noch präsent.
Zum Weltfrauentag, der sich am 8. März zum hundertsten Mal jährt, gehen die Jungen Grünen Essen auf die Straße! Am Burgplatz können Frauen ab 16:00 schon mal im Chefinnenbüro Probesitzen und ihre Wünsche und Ideen für die Zukunft veröffentlichen. Mit Keksen, welche knapp einen viertel angeschnitten werden, wird die Gehaltlücke zwischen den Geschlechtern symbolisch dargestellt. Die Jungen Grünen Essen freuen sich auf interessante und kontroverse Gespräche mit Essener Bürgerinnen und Bürgern: „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Frauen in unserer Gesellschaft immer noch nicht gleichberechtigt sind. Nach wie vor sind beispielsweise nur 3,2 Prozent der Vorstandssitze der größten 200 Unternehmen Deutschlands mit Frauen besetzt. Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der es nicht auf das Geschlecht ankommt, sondern auf das Individuum und seine Wünsche und Ansichten.“, erläutert Timeela Manandhar, Vorstandssprecherin der Jungen Grünen Essen.
Auch in der Stadtpolitik zeigen sich Missstände. Unter 30 % der Essener Ratsmitgliederinnen und Ratsmitglieder sind weiblich, sämtliche Bürgermeister und der Oberbürgermeister sind männlich, weibliche Dezernentinnen rar. Ähnlich schlecht sieht es auch in Partei- und Fraktionsvorständen aus. Damit ist Essen im bundesweiten Vergleich der Großstädte im letzten Viertel. „Da gibt es einiges nachzuholen!“, klagt Timeela Manandhar an.
Weltweit sind die Missstände gravierend: Frauen leisten 70% der unbezahlten Arbeit, erhalten 10% der Einkommen und besitzen nur 1% des globalen Vermögens. Dabei ist mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung weiblich!
Kontakt: Timeela Manandhar
Mobilität-Werk-Stadt in Essen schafft neue Ideen für Verkehrspolitik
Die Jungen Grünen Essen haben am 15.01.2011 die Mobilität~Werk~Stadt im Burggymnasium Essen besucht, zu der unter anderem der Veranstalter „Runder UmweltTisch Essen“, einlud.
Dazu erklären die Jungen Grünen Essen (JGE)
„Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Nun ist die Politik gefragt, dieses rege Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen, um zukunftsfähige und von der mündigen Bevölkerung akzeptierte Konzepte zur Mobilität von morgen ohne sechsspurige Autobahnneubauten umzusetzen“, erklärt Kerstin Petry, Vorstandsmitglied der JGE. „Gerade die Tatsache, dass die Veranstaltung von Bürgerinitiativen organisiert wurde zeigt, dass Verkehrspolitik auch im Einklang mit der Bevölkerung umzusetzen ist. Dies begrüßen wir aufs äußerste!“
Die JGE fordern die lokale Politik auf, ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept zu entwickeln und fordern entsprechend der erarbeiteten Glanzlichter der Mobilität~Werk~Stadt den Ausbau des ÖPNVs, mehr Fahrradwege und die Unterstützung von kreativen Ideen wie dem Carsharing und mehr Elektro-Mobility.
Nachfragen richten Sie bitte an Felix Deist, gruene (at) felixdeist (Punkt) de















































